ABSTRAKT
Überhitzt Ihr Dieselgenerator? Die Experten von EMEAN POWER erklären die Ursachen für hohe Wassertemperaturen – Verstopfung des Kühlers, zu wenig Kühlmittel, Sensorfehler – und bieten einen Diagnoseleitfaden.
Eine erhöhte Kühlmitteltemperatur in einem Dieselgenerator ist ein ernster Zustand, der sofortige Untersuchung erfordert, um Motorschäden zu vermeiden. Bei EMEAN POWER diagnostizieren unsere Servicetechniker Überhitzung systematisch durch die Überprüfung der wichtigsten Komponenten des Kühlsystems. Im Folgenden sind die Hauptursachen und Diagnoseverfahren aufgeführt.
Systematische Analyse von Ausfällen in Kühlsystemen:
1. Probleme mit dem Kühlmittel: Falsche Art, falscher Füllstand oder falscher Zustand
Ursache: Die Verwendung eines nicht empfohlenen Kühlmittels, eines Gemisches mit falschem Wasser-Kühlmittel-Verhältnis oder einfach ein zu geringes Kühlmittelvolumen verringern die Wärmeübertragungseffizienz und den Siedepunkt drastisch.
Diagnose: Prüfen Sie den Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter bei kaltem Motor. Kontrollieren Sie den Zustand des Kühlmittels; es sollte sauber und frei von Ölverunreinigungen oder übermäßigem Rost sein. EMEAN POWER empfiehlt die Verwendung eines hochwertigen, inhibierten Ethylenglykol-Gemisches gemäß den Angaben in der Bedienungsanleitung Ihres Generators.
2. Verstopfung des Kühlers oder Einschränkung des Luftstroms
Ursache: Dies ist ein weit verbreitetes Problem. Die Kühlrippen des Kühlers können durch Staub, Schmutz, Blätter oder – in industriellen Umgebungen – durch ölige Ablagerungen verstopft werden. Diese Beschichtung wirkt als Wärmeisolator und behindert die Wärmeabfuhr erheblich. Verbogene Kühlrippen reduzieren zudem den Luftstrom.
Diagnose: Überprüfen Sie den Kühlerkern visuell. Reinigen Sie ihn gründlich mit Druckluft oder Wasser unter niedrigem Druck (von der Lüfterseite nach außen), wobei Sie darauf achten müssen, die Kühlrippen nicht zu beschädigen. Stellen Sie sicher, dass sich keine Hindernisse im Bereich des Generatorgehäuses befinden, die den Luftstrom behindern.
3. Defekter Temperatursensor oder -anzeiger
Ursache: Ein Fehlalarm kann durch einen fehlerhaften Kühlmitteltemperatursensor, schlechte elektrische Verbindungen oder ein defektes Anzeigegerät/Steuergerät ausgelöst werden.
Diagnose: Zur Überprüfung messen Sie die Temperatur am Sensorgehäuse und am oberen Kühlerschlauch mit einem zuverlässigen Infrarot- oder Kontaktthermometer. Vergleichen Sie diesen Messwert mit der Anzeige des Messgeräts oder Reglers. Eine deutliche Abweichung deutet auf einen Defekt des Messgeräts oder Sensors hin.
4. Weitere häufige Verdächtige, die untersucht werden sollten
Thermostatdefekt: Ein dauerhaft geschlossenes Thermostat verhindert, dass Kühlmittel zum Kühler zirkuliert.
Ausfall der Kühlmittelpumpe: Ein verschlissenes Laufrad oder eine defekte Pumpe verhindern einen ausreichenden Kühlmittelfluss.
Lüfterantriebsstörung: Eine defekte Lüfterkupplung (bei riemengetriebenen Lüftern) oder ein defekter hydraulischer Lüftermotor verhindern eine ausreichende Luftgeschwindigkeit am Kühler, insbesondere unter Last.
Motorüberlastung: Ein Betrieb über die Nennleistung des Generators hinaus über einen längeren Zeitraum erzeugt überschüssige Wärme, die das Kühlsystem nicht abführen kann.
EMEAN POWER Empfehlung: Ignorieren Sie niemals eine Überhitzungswarnung. Wenn grundlegende Überprüfungen des Kühlmittelstands und der Sauberkeit des Kühlers das Problem nicht beheben, schalten Sie das Gerät ab, um schwerwiegende Schäden wie z. B. eine Verformung des Zylinderkopfes zu verhindern.
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